Rückblicke

Bundeswettbewerb Jugend musiziert, Deutschland 03. Juni 2017

Liveaufnahme im Rolf-Liebermann-Studio, Foto: Angelika Thönes

Am 03. Juni 2017, eine Woche nach dem Novák-Wettbewerb in Tschechien, trat ich bei dem Bundeswettbewerb Jugend musiziert an. Es war ein sonniger Samstag in Paderborn, an dem es aber erst gegen Nachmittag langsam warm wurde. Mein Programm bestand aus zwei Sätzen aus der G-Dur Klaviersonate KV 283 von W. A. Mozart, der Etüde op. 10 Nr. 5 von F. Chopin und der 11. Ungarischen Rhapsodie von F. Liszt in a-Moll.

Das Vorspielen war schön und ging schnell vorbei. Anschließend genoss ich noch etwas den Tag und entspannte an einer großen grünen Wiese im Park.

Aufgrund des Wettbewerbserfolgs wurde ich gegen Ende des Jahres 2017 eingeladen im Rolf-Liebermann-Studio in Hamburg in der Reihe „Podium der Jugend“ von NDR Kultur mitzuwirken. Diese Gelegenheit nutzte ich, um unter anderem die Liszt-Rhapsodie aufzunehmen. Der Livemitschnitt lässt sich unter den IGTV-Videos auf meinem Instagram Profil anhören.

11. Ungarische Rhapsodie von F. Liszt in a-Moll

Kamenice nad Lipou, Tschechien 26. Mai 2017

Foto: Angelika Thönes

Vítězslav Novák wurde am 5. Dezember 1870 in Kamenice Nad Lipou, Tschechien, geboren. Er ist ein bedeutender Komponist und Repräsentant der tschechischen Musikkultur. Im Jahre 1945 wurde er für seine Verdienste als Nationalkünstler der Tschechoslowakei ausgezeichnet. Zu Ehren seines Schaffens wurde 2009 in seiner Heimatstadt der internationale Novák-Wettbewerb gegründet.
Die Teilnahme an dem Wettbewerb setzt unter anderem voraus, dass man ein Werk von ihm spielt.

Bei meiner Wettbewerbsteilnahme 2017 entschied ich mich für die zwei Stücke, „Furiant“ und „Teufelspolka“ aus der Werksammlung „Mládí“ (Jugendzeit). Es sind sehr schöne malerische Musikstücke, die den Zuhörer in eine Traumwelt der tschechischen Kultur und Natur entführen. Interpretatorisch werden dem PianistIn viele Freiräume geboten, die ausgereizt werden wollen. Der Spaßfaktor beim Spielen dieser Stücke ist sehr hoch, da mit musikalischen, dynamischen und agogischen Extremen experimentiert werden darf und auch sollte.

Weiterhin umfasste mein Wettbewerbsprogramm zwei Sätze aus der G-Dur Klaviersonate KV 283 von W. A. Mozart und die 11. Ungarische Rhapsodie von F. Liszt in a-Moll.

Noch im gleichen Jahr habe ich die zwei Novák-Stücke „Furiant“ und „Teufelspolka“ im Rolf-Liebermann-Studio in Hamburg bei einer Liveübertragung gespielt. Der Livemitschnitt lässt sich unter den IGTV-Videos auf meinem Instagram Profil anhören.

Furiant von Vítězslav Novák
Teufelspolka von Vítězslav Novák